Samstag, 30. Juni 2007

Bremer Literaturkontor

Zur Förderung des literarischen Nachwuchses vergibt der Senator für Kultur auch in diesem Jahr wieder zwei Stipendien zu je 2500 Euro an Autorinnen und Autoren, die ihren Wohnsitz in Bremen/ Bremerhaven oder dem Umland haben. Es werden ausschließlich literarisch befähigte Bewerberinnen und Bewerber gefördert. Die Ausschreibung ist öffentlich. Autorinnen und Autoren, die das Autorenstipendium bereits erhalten haben, dürfen sich nicht noch einmal bewerben.Es können Texte aus den Gattungen Prosa, Lyrik, Drama, Hörspiel und literarischer Essay eingereicht werden. Die Jury entscheidet anhand von Textproben, die den Jurorinnen und Juroren anonym vorgelegt werden.

Textproben von ca. 10 Seiten sind bis zum 30. Juni 2007 in achtfacher Ausfertigung an das Bremer Literaturkontor zu richten. (Bremer Literaturkontor, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen). Zusätzlich bitten wir um eine Bewerbung in einem verschlossenen Briefumschlag mit bio-bibliografischer Übersicht sowie Namen und Adresse. Umschlag und Textproben müssen mit einem Kennwort, nicht jedoch mit Namen versehen werden.

Zur Jury des Bremer Autorenstipendiums 2007 gehören Inge Buck (Verband Deutscher Schriftsteller, Regionalgruppe Bremen / Niedersachsen), Konstanze Radziwill (Bremer Literaturkontor), Gerald Sammet (Radio Bremen), Almut Straßburg-Grönzin (Bremer Volkshochschule) und Annette Thürck (Stadtbibliothek Bremen).

Die Gewinner des Bremer Autorenstipendiums werden Ende September an dieser Stelle sowie in der Presse bekannt gegeben. Wir bitten um Verständnis, dass lediglich die beiden Preisträger persönlich informiert werden können.

Donau-Literaturwettbewerb

"Alle schreiben Donau anders ..."

Die Donau ist bekanntlich ein Fluss, der Mittel- und Osteuropa miteinander verbindet. Der die Menschen prägt, die in seinem Umkreis gelebt haben und leben. Jeder hat seine Erfahrungen mit ihm gesammelt. Und immer wieder geht es dabei um Verbindendes und Trennendes, Zukünftiges und Vergangenes, Wünsche und Ängste, Träume und Alpträume, Hoffnungsvolles und Bedrückendes, Positives und Negatives, Alltägliches und Besonderes, Menschliches und allzu Menschliches etc.

Und Du? Wenn Du zwischen 10 bis 25 Jahre alt bist, aus dem Donauraum kommst oder wenn Dich das Thema einfach interessiert, dann mache Dir doch dazu Gedanken zum Leben am Fluß, zum Wasser, schreibe über deine Visionen, Wünsche ... in Lyrik oder Prosa. Wie auch immer!
Die besten bzw. interessantesten Arbeiten wollen wir in einer Anthologie zusammenfassen.

Literaturpreis Ruhr

Der LITERATURPREIS RUHR wird unter zwei Förderaspekten gesehen:
1. dem der Förderung schöngeistiger Literatur im Ruhrgebiet:- Förderung von Autorinnen und Autoren, die im Ruhrgebiet leben, deren literarische Werke aber nicht unbedingt diese Region thematisieren müssen.
2. dem der Förderung schöngeistiger Literatur über das Ruhrgebiet:- Förderung von Autorinnen und Autoren, die außerhalb der Region leben, deren literarische Werke aber das Ruhrgebiet thematisieren.

INWO-Literaturwettbewerb

Das Thema des Wettbewerbs lautet "Die Wirtschaft muss wachsen!"

Warum? Schulen fehlt das Geld, um dringend benötigtes Lehrpersonal einzustellen. Universitäten erheben Studiengebühren. Die öffentlichen Haushalte sind pleite. 5 Millionen Menschen in Deutschland sind arbeitslos. 1,8 Millionen Kinder leben in Armut. Fast jeder zehnte private Haushalt ist überschuldet.

Von Seiten der Politik und Wissenschaft lautet die Hauptforderung, um diese Missstände zu beheben: Wirtschaftswachstum! Dabei wird die Wirtschaftsleistung seit 1950 jedes Jahr gesteigert. Jedes Jahr gibt es mehr Güter in der Bevölkerung zu verteilen. Doch trotzdem öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich weiterhin.

In den 70er Jahren gab es in Deutschland kaum arbeitslos gemeldete Menschen. Seitdem hat sich die Wirtschaftsleistung verdoppelt. Doch die Arbeitslosigkeit ist auf offizielle 5 Millionen angestiegen. Anhand dieser Zahlen scheint Wirtschaftswachstum überhaupt nicht mehr Arbeitsplätze zu schaffen, sondern Massen- arbeitslosigkeit Folge falscher Politik zu sein.

Oder sind wir vielleicht zu wenig gewachsen? Doch weshalb wachsen, wenn sich der Lebensstandard auch bei gleichbleibender Wirtschaftsleistung erhöhen lässt? Doch wieviel Wirtschaftswachstum ist angemessen und wo liegt die Grenze? Von offizieller Seite scheint es keine zu geben: Sogar in einem Gesetz verpflichtet sich die Bundesregierung für ein angemessenes Wachstum zu sorgen. Auf der einen Seite wird Materialismus staatlich verordnet und auf der anderen will sich die Politik verstärkt für den Umweltschutz einsetzen. Widerspricht sich das nicht?

Es ist offensichtlich, dass Wirtschaftswachstum, das mit erhöhtem Energie- und Materialverbrauch einhergeht, auf Dauer effizienten Umweltschutz verhindert und ab einem gewissen Punkt die negativen Begleiterscheinungen, z.B. verseuchte Flüsse, ausgelaugte Böden und Luftverschmutzung, klar überwiegen werden. Letztendlich ist sogar zu befürchten, dass ewiges Wirtschaftswachstum in einer begrenzten Welt einen ökologischen Kollaps herbeiführen wird. Es ist fatal, immer weiter die Auswurfraten der Fabriken zu steigern und die Senkgruben für den Abfall zu vertiefen. Ab einem gewissen Punkt sollten wir vermehrt in den immateriellen Bereichen unseres Daseins nach Fortschritt streben. Doch dies scheint mit den gegenwärtigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unmöglich: Denn ein "Nullwachstum" der Wirtschaft treibt die Gesellschaft in die soziale Krise. – Warum?

Zeige einen Ausweg aus dieser Zwickmühle und schreibe Deine Version einer Welt, in der die Wirtschaft wachsen kann, aber nicht muss. Wie gestalten die Menschen ihre Freizeit, wo arbeiten sie und wie wachsen ihre Kinder auf?

Preise für den Wettbewerb sind in der Kategorie „Jugend“:
1. Preis: 150 Euro
2. Preis: 100 Euro
3. Preis: 50 Euro
4.–10. Preis: Sachpreise Kategorie „Junge Erwachsene“:
1. Preis: 200 Euro
2. Preis: 150 Euro
3. Preis: 100 Euro
4.–10. Preis: Sachpreise


Am Wettbewerb beteiligten sich folgende Organisationen:
Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung Deutschland e.V.,
Stiftung für Reform der Geld- und Bodenordnung,
Freiwirtschaftlicher Jugendverband Deutschland e.V., Sozialwissenschaftliche Gesellschaft 1950 e.V. und
Verein Wirtschaftlich Menschlich e.V.

In der Jury sind vertreten:
Alwine Schreiber-Martens (
Autorin, Vorstand der INWO), Helmut Creutz (Autor von "Die 29 Irrtümer rund ums Geld" u.a.), Werner Onken (Redakteur der Zeitschrift für Sozialökonomie), Frank Bohner (FAIRCONOMY-Autor), Felix Spira (AG Jugendarbeit der INWO), Thomas Seltmann (Verein Wirtschaftlich Menschlich e.V.)

Teilnahmebedingungen:
Der Schreibwettbewerb wird in zwei Kategorien durchgeführt: 1. Jugendliche bis einschließlich 18 Jahren und 2. junge Erwachsene über 18 Jahre bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres.
Pro Teilnehmer/in darf nur ein Beitrag eingereicht werden. Der Text ist anonymisiert – d.h. ohne Nennung der Autorin/des Autors auf dem Beitrag – in folgender Form einzureichen: fünf Exemplare einseitig ausgedruckt auf DIN-A4 Papier. Der Beitrag darf 15.000 Zeichen (inklusive Leerzeichen – etwa vier Seiten, Schriftgröße 12, Schriftart Arial) nicht überschreiten. Der Beitrag muss ein selbstverfasstes, bisher unveröffentlichtes Werk in deutscher Sprache sein.
Beiträge sind bis zum Einsendeschluss am 30. Juni 2007 (es gilt das Datum des Poststempels) an folgende Adresse einzusenden: INWO Büro, Blasiusstraße 63, 40221 Düsseldorf
Dem Text ist ein Anschreiben mit folgenden Informationen beizufügen: Name, E-Mailadresse, Anschrift und Telefonnummer der Verfasserin/des Verfassers, Titel des Beitrags,, Geburtsdatum der Autorin/des Autors und
Kurzbiographie der Autorin/des Autors im Umfang von ca. 3–5 Zeilen, die bei einer eventuellen Veröffentlichung des Beitrags verwendet werden kann.

Der Beitrag und die Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
Die Platzierten werden im Juni 2007 telefonisch benachrichtigt und auf der INWO-Internetseite bekannt gegeben. Außerdem erhalten die ersten zehn Platzierten jeder Kategorie je ein Jahresabo der Zeitschrift FAIRCONOMY. Die besten Beiträge werden auf der INWO-Internetseite veröffentlicht und in der Zeitschrift FAIRCONOMY abgedruckt. Die Teilnehmer/innen verpflichten sich, ihre eingesandten Werke bis zum Tag der Preisverleihung in keiner Form zu veröffentlichen und versichern, dass die eingesandten Werke keine Rechte Dritter verletzen. Die Teilnehmer/innen des Wettbewerbes ermächtigen hiermit – ohne Verletzung von Urheber- und Persönlichkeitsrechten – den Veranstalter zur Veröffentlichung der Arbeiten und Kurzdarstellungen der Autorinnen/der Autoren. Mitarbeiter/innen der veranstaltenden Organisationen, welche in die Planung und Durchführung des Literaturwettbewerbes involviert sind, und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit der Teilnahme am Wettbewerb erkennen die Autorinnen/die Autoren die oben genannten Wettbewerbsbedingungen an.

Nähere Informationen siehe Link im Titel

Literaturwettbewerb zum Stadtjubiläum Eutin

Anlässlich des 750. Geburtstages der Stadt Eutin wird unter der Überschrift "ERLEBNISSE IN UND UM EUTIN" ein Literaturwettbewerb ausgeschrieben. Angesprochen sind alle, die Spaß am Schreiben haben. "Erlebnisse hat jeder jeden Tag, sie müssen nur noch aufgeschrieben werden", so die privaten Initiatoren. "Eine Stadt lebt von den Menschen, die in ihr leben und in ihr wirken. Jede Geschichte interessiert und ist es wert niedergeschrieben zu werden." Die besten sollen in Buchform veröffentlicht werden und ein spannendes, vielseitiges und persönlich geprägtes Charakterprofil der Stadt entstehen lassen.

Teilnahmebedingung siehe Link im Titel

FreieZeitArt-Anthologie

Der Verlag FreiZeitArt plant eine Anthologie mit satirischen Essais zum Thema "Der wahre Preis". Umfang der Beiträge ebenfalls max. 20.000 Zeichen. Weitere Infos unter info@fzaverlag.at

FreieZeitArt-Anthologie

Für das Frühjahrsprogramm 2008 des Verlags FreieZeitArt ist eine Anthologie zum Thema "Reisenotizen" geplant: Kurzprosa sowie Essais bis max. 20.000 Zeichen (ca. 10 S. Din A4) werden gesucht. Weitere Infos unter info@fzaverlag.at