Donnerstag, 31. Juli 2008

SCHWÄBISCHER LITERATURPREIS 2008

Die Förderung der Literatur nimmt seit Beginn der Kulturarbeit des Bezirks Schwaben einen besonderen Stellenwert ein. In diesem Rahmen verleiht der Bezirk Schwaben seit dem Jahr 2005 den Schwäbischen Literaturpreis. Für das Jahr 2008 wird der Literaturpreis für einen unveröffentlichten Prosatext zum Thema In der Stadt ausgeschrieben.

Die schwäbische Geschichte und Gegenwart ist eng mit der Stadtkultur verbunden – ein guter Grund, den wirklichen und den imaginären Raum zu erkunden.Teilnahmeberechtigt sind Autoren, die im schwäbisch-alemannischen Kulturraum leben bzw. in diesem ihre biographischen Wurzeln haben.

Textumfang: Wir bitten, Manuskripte in 12-Punkte-Schrift (ca. 50 Zeilen á 80 Anschläge) bis max. 20 Seiten paginiert, einzusenden. Das Manuskript ist zu anonymisieren und mit einem Kennwort zu versehen. Die Anschrift des Autors bitten wir in einem verschlossenen Begleitbrief mit dem Manuskript einzureichen. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2008, es gilt das Datum des Poststempels. Das Preisgeld beträgt für den ersten Preis 1.500,-- €, für den zweiten Preis 1.000,-- € und für den dritten Preis 500,-- €. Des weiteren wird ein Sonderpreis für einen jungen Autor (bis 25 Jahre) vergeben in Form einer Einladung zum Schwäbischen Kunstsommer 2009 in der Schwabenakademie Irsee. Wir beabsichtigen, die Texte der Preisträger sowie weitere, von der Jury empfohlene Texte in einer Anthologie zu veröffentlichen und erbitten hierfür gegen ein Honorar von 150,-- € die Abdruckrechte. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im November 2008 statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Die Preisverleihung findet voraussichtlich im November 2007 statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.


Rückfragen und Info: Bezirk Schwaben - Heimatpflege, Prinzregentenstrasse 8, 86150 Augsburg, Tel. 0821/3101-309, E-Mail: Heimatpflege@Bezirk-Schwaben.de

Montag, 30. Juni 2008

literaturpreise „schreiben zwischen den kulturen“ 2008

ein literaturwettbewerb zur förderung der literatur von migrantInnen und von angehörigen ethnischer minderheiten in österreich

seit 1997 gibt es, auf initiative des vereins exil die exil-literaturpreise „schreiben zwischen den kulturen“, ein projekt aus dem u.a. ein heute so prominenter autor wie dimitré dinev hervorgegangen ist.

die literaturpreise „schreiben zwischen den kulturen“ sollen vor allem autorInnen, die nach österreich zugewandert sind, oder einer ethnischen minderheit angehören ermutigen, sich mit ihrer lebenssituation literarisch auseinander zu setzen.

ziel des projektes ist es, neue literarische talente in österreich zu entdecken. autorInnen, die auf grund ihres neuen, oft unverstellten blickes auf die deutsche sprache imstande sind, dieser neue impulse zu geben. ihre arbeiten wollen wir der öffentlichkeit zugänglich machen. ihre literarische auseinandersetzung mit den themen fremdsein, anderssein, integration, leben zwischen den kulturen wollen wir zum thema machen.

es gibt aber auch einen sonderpreis für autorInnen mit deutsch als erstsprache. auch jugendliche (bis zur vollendung des 20. lebensjahres) teams oder schulklassen können an dem wettbewerb teilnehmen.

2008 werden preisgelder in höhe von insgesamt euro 13.000,- (dreizehntausend euro) vergeben. die einzelnen preise sind wie folgt dotiert:
1. preis: € 3.000,- (prosa von autorInnen mit migrationshintergrund)
2. preis: € 2.000,- (prosa von autorInnen mit migrationshintergrund)
3. preis: € 1.500,- (prosa von autorInnen mit migrationshintergrund)
lyrikpreis: € 1.500,- (autorInnen mit migrationshintergrund)
preis für autorInnen mit deutsch als erstsprache: € 1.000,-
preis für texte von teams und schulklassen: € 1.000,-
preis für texte jugendlicher autorInnen (bis zum voll. 20. lj.) € 1.000,-
preis für theatertexte (drama): € 2.000,- (gefördert von wiener wortstaetten)

teilnahmeberechtigt sind personen, die seit mindestens einem halben jahr in österreich leben. alle arbeiten müssen in vierfacher ausfertigung und in deutscher sprache eingereicht werden, vom autor oder der autorin selbst in deutscher sprache verfasst und bis zum zeitpunkt der einreichung unveröffentlicht sein.

alle dichtungsgattungen sind zugelassen.

die texte sollen den umfang von zwanzig maschinschreibseiten nicht überschreiten und sich im weitesten sinne mit den themen integration oder assimilation, identität oder leben zwischen kulturen auseinandersetzen.

ein blatt mit kurzbiographie und bibliografie, ein foto der autorin oder des autors sowie adresse, telefonnummer und email-adresse (bei schulklassen der lehrkraft) müssen beiliegen.
einsendungen an exil, kennwort "literaturpreis"beginn der einreichfrist: 10. november 2007einsendeschluss (prosa, lyrik, drama): 30. april 2008einsendeschluss (schulprojekte, jugendtexte): 30. juni 2008


es finden 3 jurysitzungen statt: die erste bis anfang juli 2008 (prosa, lyrik), die zweite um den 10. bis 15. september (drama), die dritte (jugendtexte, schuleinreichungen) mitte oder ende september 2008. alle einreichenden autorInnen werden spätestens anfang oktober per post vom ausgang des wettbewerbes informiert.

die preise werden im rahmen eines festaktes im november 2008 im amerlinghaus verliehen. die texte der preisträgerInnen und ausführliche interviews mit den prämierten autorInnen werden in einer anthologie der edition exil im herbst 2008 veröffentlicht. mit der annahme des preises tritt die autorin oder der autor die veröffentlichungsrechte an dem prämierten und in der edition exil veröffentlichten text an die edition exil ab. eine rücksendung der eingereichten texte an die autorInnen ist nicht möglich.

ein projekt vonexil, zentrum für interkulturelle kunst und antirassismusarbeitstiftgasse 8, a-1070 wien tel. 0699/123 444 65 fax 0043 1 89 00 87 215
verein.exil@inode.at www.amerlinghaus.at in kooperation mit der grazer autorInnenversammlung dem verein kulturzentrum spittelbergund den wiener wortstaetten

Armin T. Wegner - Literaturwettbewerb

Zusammen mit Amnesty International schreibt die Armin T. Wegner Gesellschaft e.V. einen Literaturwettbewerb aus. Im 30. Todesjahr des Dichters, Humanisten und „Gerechten der Völker“ Armin T. Wegner (* 1886 in Elberfeld – gest. 1978 im Exil in Rom) können sich bis zum 30.Juni 2008 professionelle Autor/inn/en und auch nichtprofessionelle Literaturfreunde ab dem 16. Lebensjahr an dieser Ausschreibung beteiligen – ausdrücklich auch solche aus Migrationszusammen­hängen.

Einreichen kann man literarische Beiträge in deutscher Sprache (maximal 5 Seiten Prosa oder Rap Poetry) zum Thema „Menschenrechte“.

Der Jury gehören an: Anne Linsel, Journa­listin und Vorsitzende des Literaturhauses Wuppertal, unser Mitglied Hermann Schulz, Schriftsteller und ehemaliger Verleger von Armin T. Wegner, Bernd Berke (Redakteur der Westfälischen Rundschau) und Christoph Haacker, Verleger.

Für die Schirmherrschaft dieses Wettbewerbes konnten wir den Schriftsteller Günter Wallraff (Köln) gewinnen. Wallraff, heute einer der engagiertesten schreibenden Anwälte der Menschenrechte, begegnete Armin T. Wegner als junger Autor noch selbst und erhielt von dem Dichter wichtige moralische Unterstützung.

In Kooperation mit amnesty international ist es gelungen, diesen Wettbewerb durch beträchtliche Unterstützung von Sponsoren abzusichern. So können wir den Gewinnern neben einer Veröffentlichung ihrer Beiträge attraktive Preise in Aussicht stellen:
1. Preis: 1000.- €
2. Preis: 750.- €
3. Preis: 500.- €

Alternativ kann der/die 1. Preisträger/in auch eine Reise nach Stromboli mit Aufenthalt in Armin T. Wegners ehemaligem Wohnhaus „Casa Sette Venti“ wählen.

Die genauen Teilnahme- und Anmeldebedingungen sowie das Anmeldeformular für die Teilnahme an dem Literaturwettbewerb sind auch zu beziehen beim Vorstand der Armin T. Wegner Gesellschaft e.V., Else Lasker-Schüler-Str. 45, D – 42107 Wuppertal

Teilnahmebedingungen:

Die Teilnahme steht allen Autorinnen und Autoren sowie Literaturbegeisterten ab dem vollendeten 15. Lebensjahr offen – ausdrücklich auch solchen mit Migrationshintergrund. Pro Teilnehmer/in darf maximal ein Beitrag eingereicht werden.

Die Beiträge müssen bis zum 30. Juni 2008 (Einsendeschluss) eingesandt werden an:

Armin T. Wegner Gesellschaft e.V.
Stichwort: Literaturwettbewerb
Else Lasker-Schüler Straße 45
42107 Wuppertal

Per Mail (als Word-Datei) an:
literaturwettbewerb@amnesty-schwelm.de

Es gilt das Datum des Poststempels. Aus organisatorischen Gründen ist die Bestätigung des Eingangs nur bei Beilegung einer rückfrankierten Postkarte möglich.

Locken, Heilen & Inspirieren - Kräuter und Gewürze

Für ein Geschenkbuch der Edition SELECTION „Für Genießer“ sucht der STORIES & FRIENDS Verlag Kurzgeschichten und Kurzkrimis, die sich unter dem Thema "Locken, Heilen & Inspirieren" mit der Magie der Kräuter und der Gaumenphantasie von Gewürzen auseinandersetzen. Wir wünschen uns Geschichten von Lust und Macht, von Feinsinnigkeit und Perfektion, von Hoffnung und Heilung. Geschichten, die unterhalten, verführen, gegen die einfach kein Kraut gewachsen ist.

Informationen zu Aspekten und Hintergründen des Themas, Teilnahmebedingungen, Tipps und Honoraren finden Sie unter
http://kg.stories-and-friends.com/

Montag, 16. Juni 2008

4. ZEBRA Poetry Film Festival

Zum 4. Mal schreiben die Literaturwerkstatt Berlin und interfilm Berlin den Wettbewerb um die besten Poesiefilme aus!

Eingereicht werden können Kurzfilme, die auf der Basis eines Gedichts entstanden sind. Eine Programmkommission entscheidet, welche der Filme im Rahmen des ZEBRA Poetry Film Festival vom 9.–12. Oktober 2008 in Berlin im Wettbewerb laufen oder im Programm gezeigt werden, eine international besetzte Jury ermittelt die Gewinner. Es werden Preise im Wert von insgesamt €10 000,– vergeben. Einsendeschluss ist der 16. Juni 2008 (vollständige Teilnahmebedingungen)

Das ZEBRA Poetry Film Festival hat sich als internationales Forum für Kurzfilme etabliert, die sich inhaltlich, ästhetisch oder formal mit Gedichten auseinandersetzen. Es bietet Filmemachern aus aller Welt Gelegenheit zum Ideenaustausch und zur Standortbestimmung.
Das ZEBRA Poetry Film Festival ist ein Projekt der Literaturwerkstatt Berlin in Kooperation mit interfilm berlin sowie mit der freundlichen Unterstützung durch den Hauptstadtkulturfonds und das Goethe-Institut. Es findet statt im Rahmen des poesiefestival berlin.

Samstag, 31. Mai 2008

Joseph-Heinrich-Colbin-Literaturpreises

Orient im Okzident im Orient – Fluchtlinien und Berührungspunkte

Kaum 30 Jahre nach dem Sturm auf die Bastille setzt der Colberger Dichter und Reisende Joseph Heinrich Colbin von Cádiz zur spanischen Besitzung Peñón de Vélez in Nordafrika über. Gemeinsam mit deutschen Freunden bricht er von dort zu einer „philosophischen Expedition“ ins nahegelegene Rif-Gebirge und den Mittleren Atlas auf. Offiziell gilt er seit jenen Märztagen des Jahres 1818 verschollen. Gerüchte und kolportierte „Berbermärchen“ berichten jedoch von der Gründung einer sektenähnlichen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft der Verschollenen und ihrem Übertritt zum Islam.

Das Ereignis trägt Fiktionalität und Historisches in sich. In den Fluchtpunkten deutscher Biographien zeigt sich die Berührung mit der arabischen Welt. Beides ist Thema des Wettbewerbs zur Vergabe des Joseph-Heinrich-Colbin-Literaturpreises.

Die Auszeichnung wird in diesem Jahr zum ersten Mal vom Online-Magazin einseitig.info ausgeschrieben. Gesucht werden selbst verfasste, deutschsprachige und bisher unveröffentlichte Texte in Form von Kurzgeschichten oder Essays mit maximal 20.000 Zeichen. Einsendeschluss ist der 31.05.2008.

Bitte versehen Sie Ihre Texte am rechten oberen Rand mit einem Kennwort. Zusätzlich senden Sie uns bitte eine weitere Textdatei mit Ihrer Anschrift, einem kurzen Lebenslauf und dem von Ihnen gewählten Kennwort zu.


Prämiert werden drei Preisträger in den beiden Kategorien Essay oder Kurzgeschichte. Der erste Preis beträgt 500,-, der zweite 300,- und der dritte Preis 100,- Euro. Die Preisträger erklären sich mit der Veröffentlichung ihrer Texte auf
www.einseitig.info einverstanden.

Einsendungen bitte per Mail an info@einseitig.info

Preis des Kärntner Schriftstellerverbandes für neue Literatur

Der bereits zum vierten Mal - im Zweijahresrhythmus - ausgeschriebene Literaturpreis des Kärntner Schriftstellerverbandes steht heuer im Zeichen von Humor, Scherz, Satire und ähnlichem, als Anstoß und Motto dient ein Zitat des chilenischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Pablo Neruda (1904-1973).

Ob befreiendes Lachen, Schenkel klopfen, Schmunzeln oder verständiges Nicken, Situationskomik, die Lächerlichkeit des Pathos, Entlarvung von (öffentlichen) Blendern und Verführern, schräge, anarchische Sicht auf Menschen und Dinge, das Paradoxe, die Absurdität des Seins - den Teilnehmern steht ein buntes Spektrum an möglichen Intentionen und Inhalten zur Auswahl.

Der Klagenfurter Satiriker und Publizist Egyd Gstättner ist entgegen dem Klappentext seines letzten Bandes ("Meine besten Niederlagen - 13 Geschichten suchen ihren Autor“, Edition Atelier, 2007) dankenswerterweise wieder aufgetaucht und übernimmt den Juryvorsitz. Er kann dabei auf die kongeniale Mithilfe der beiden KSV-Vorstandsmitglieder Engelbert Obernosterer und Arnulf Ploder zählen.

Wiederum vorgesehen ist im Herbst eine Gemeinschaftslesung der Bestgereihten samt öffentlicher Preisvergabe. Die Dotation beträgt 1.500,- Euro, weitere Details finden sich in der beigefügten Ausschreibung.

Teilnahmeberechtigt: Autorinnen und Autoren, die entweder in Kärnten geboren sind oder hier leben

Beiträge: bisher unveröffentlichte, heitere, ironisch-bissige, schräge oder absurde Lyrik- oder Prosatexte, in vierfacher Ausfertigung, die Manuskripte werden nicht retourniert

Umfang: maximal 7 Din-A4-Seiten

Thematische Eingrenzung: keine

Beizulegen: Kurzbiografie, gegebenenfalls mit Bibliografie, ebenfalls vierfach

Zu senden an: KÄRNTNER SCHRIFTSTELLERVERBAND, Kennwort "Literaturpreis 2008", Postfach 84, A-9010 Klagenfurt

Preis: 1.500,-- Euro

Jury: Egyd Gstättner (Vorsitz), Engelbert Obernosterer, Arnulf Ploder

Allfällige Rückfragen an: Gerard Kanduth, Tel 04274/52653, Mail:
gerard_kanduth@utanet.at

Kärntner SchriftstellerverbandKlagenfurt, im Jänner 2008